



Ansicht des zukünftigen Campus-Geländes
Der Campus: Ein Zuhause und mehr
Auf einem vier Hektar großen Grundstück in Agou-Akplolo (Großraum Kpalimé) entsteht Schritt für Schritt ein Kinderentwicklungs-Campus. Das Land hat die lokale Gemeinschaft zur Verfügung gestellt. Das Herzstück ist ein Kinderheim. Hier finden Waisenkinder und Kinder in extremer Armut ein sicheres Zuhause. Dazu kommen Bildung, medizinische Grundversorgung und Landwirtschaft, sodass die Kinder umfassend begleitet werden: schulisch, gesundheitlich, emotional und sozial, bis sie ihr Leben selbstständig führen können. Wer dieses Projekt unterstützt, sorgt dafür, dass aus diesen Plänen gebaute Wirklichkeit wird.
Was auf dem Campus entsteht
Kinderheim
Ein sicheres Zuhause für Waisenkinder und Kinder in extremer Armut, das Herzstück des Campus. Alles andere auf dem Gelände ist darauf ausgerichtet: Bildung, Gesundheit und Ernährung sind kein Zusatzprogramm, sondern das, was ein Zuhause erst tragfähig macht.
Bildung
Verlässliche Bildungsangebote direkt vor Ort. In einer ländlichen Gegend ist der Schulweg oft das erste Hindernis: zu weit, zu teuer, im Zweifel für die Mädchen zuerst gestrichen. Bildung auf dem Campus heißt, dass dieses Hindernis wegfällt.
Gesundheit
Eine medizinische Grundversorgung für die Kinder und das Umfeld. Sie ist ausdrücklich nicht nur für den Campus gedacht: Eine Anlaufstelle, die auch den Nachbarn offensteht, macht aus dem Projekt einen Teil des Ortes statt eine abgeschlossene Insel.
Selbstversorgung
Landwirtschaftliche Strukturen, die Nahrung liefern und Unabhängigkeit fördern. Ein Heim, das jede Mahlzeit zukaufen muss, hängt dauerhaft an Überweisungen aus Europa. Eigener Anbau senkt die laufenden Kosten und macht das Projekt langfristig weniger abhängig von uns.
Gemeinschaft
Sport- und Gemeinschaftsflächen ("Zone Spielmacher"), um Teamgeist und Werte zu vermitteln. Kinder, die viel verloren haben, brauchen nicht nur ein Dach und einen Schulplatz, sondern auch einen Ort, an dem sie einfach Kinder sein dürfen.
Warum Agou-Akplolo
Agou-Akplolo liegt im Südwesten Togos, in der Region Plateaux, unweit der Stadt Kpalimé und nahe der Grenze zu Ghana. Es ist eine ländlich geprägte Gegend: Hügel, Anbauflächen, verstreute Ortschaften. Togo ist frankophon, Amtssprache ist Französisch. Deshalb gibt es diese Seite auch auf Französisch, nicht als Zugabe, sondern weil ein Teil der Menschen, um die es geht, sie sonst nicht lesen könnte.
Der Ort ist nicht am Reißbrett ausgesucht worden. Kossivi Aholy stammt aus Togo, und der Kontakt nach Agou-Akplolo bestand, lange bevor es einen Verein gab. Die erste gemeinsame Aktion war eine Weihnachtsaktion vor Ort im Jahr 2025, Geschenke und Zeit mit den Kindern. Daraus ist alles Weitere entstanden.
Entscheidend ist, wie das Grundstück zustande kam: Die vier Hektar hat die lokale Gemeinschaft zur Verfügung gestellt. Kein Landkauf durch einen europäischen Verein, sondern eine Entscheidung der Menschen, die dort leben. Bei einem Besuch wurde das Vorhaben in einer Dorfversammlung besprochen, mit traditionellen Würdenträgern und mit Schulkindern. Das ist mehr als eine schöne Geste. Ein Kinderheim, das gegen den Willen der Nachbarschaft entsteht, funktioniert nicht, und ein Campus, der nach dem Bau niemanden vor Ort hat, der ihn trägt, erst recht nicht.
Der Weg des Projekts
- 2025
Weihnachtsaktion in Agou
Die erste gemeinsame Aktion vor Ort: Geschenke und Zeit mit den Kindern in Agou. Damit hat die Geschichte von Kossivi's HOPE angefangen.
- 2026
Vereinsgründung und Grundstück
Kossivi's HOPE e. V. wird in Hamburg gegründet (Vereinsregister VR 26258). Die lokale Gemeinschaft in Agou-Akplolo stellt das vier Hektar große Grundstück zur Verfügung, die Planungsphase läuft.
- Ausblick
Bodenarbeiten und erster Bauabschnitt
Sobald die Planung abgeschlossen ist, beginnen die Bodenarbeiten, der nächste sichtbare Schritt auf dem Weg zum Campus.
Wie der Campus entsteht
Aktueller Stand: Wir befinden uns in der Planungsphase.
- Läuft gerade
Planung
Hier sind wir jetzt. Es geht um das Grundstück, den Zuschnitt der Gebäude und die Abstimmung mit den Menschen vor Ort. Diese Phase ist unspektakulär und lässt sich schlecht fotografieren, aber Fehler, die hier gemacht werden, kosten später ein Vielfaches.
- Offen
Bodenarbeiten
Der erste sichtbare Schritt: Das Gelände wird für den Bau vorbereitet. Ab hier gibt es Bilder, die einen Unterschied zeigen.
- Offen
Fundament
Der Untergrund, auf dem alles Weitere steht. Bei einem Gebäude, das Kinder beherbergen soll, ist das keine Stelle zum Sparen.
- Offen
Rohbau
Mauern, Dach, geschlossene Gebäudehülle. Der Punkt, ab dem der Campus für jeden erkennbar ein Ort und keine Fläche mehr ist.
Wie aus Plänen Gebäude werden
Der Campus entsteht in Abschnitten, nicht in einem Zug. Vier Stufen liegen vor uns, und wir zeigen auf dieser Seite offen, wo wir gerade stehen.
Ein Fertigstellungsdatum nennen wir bewusst nicht. Wie schnell es geht, hängt davon ab, wie viel zusammenkommt, und ein Datum in die Welt zu setzen, das wir nicht halten können, wäre gegenüber allen Beteiligten unehrlich, gegenüber den Kindern zuerst. Was wir stattdessen tun: den Stand regelmäßig dokumentieren, auch dann, wenn sich einmal wenig bewegt.
Der Auftrag dahinter ist nicht frei formuliert, sondern steht in der Satzung. Sie nennt als Zweck des Vereins ausdrücklich den Aufbau eines Kinderheims, eines Bildungszentrums, eines Gesundheitszentrums und landwirtschaftlicher Anlagen. Die Satzung liegt auf der Transparenz-Seite zum Nachlesen.